Killerpilze zum Dritten

Seit einem Jahr höre ich nun die Musik der Killerpilze, am letzten Mittwoch war ich nun zum dritten Konzert in dieser Zeit. Eigentlich passen die drei Bayern ja so gar nicht in meine Musiksammlung, aber irgendwie haben sie mich begeistert. Vielleicht weil es gerade so anders ist als die Musik die ich sonst so höre. Deswegen hab ich mich auch schon lange auf das Konzert gefreut, auch wenn ich in der letzten Zeit gar nicht so zum Hören des neuen Albums gekommen bin. Spätestens jetzt nach dem Konzert werde ich das aber nachholen.
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Jasper im Crystal Club

Gestern war Jasper für ein Konzert im Berliner Crystal Club zu Gast, ein Konzert das ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Deswegen bin ich gestern nach der Arbeit nach Berlin gefahren um einen Abend mit schöner, handgemachter Musik zu genießen. Für mich war es das erste Konzert im Crystal Club, der eine sehr kleine aber feine Location ist. Das Konzert sollte um 21 Uhr beginnen und bis kurz vor Beginn sah es noch so aus, als wenn es nicht voll werden würde. Kurz vor Beginn kam aber nochmal ein großer Schwung Leute und damit war der Club wirklich gut gefüllt. Und mal wieder war das Publikum bunt gemischt, da waren wirklich Leute jeden Alters dabei, sowas sieht man nur bei wenigen Künstlern.
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Ich bin Nummer Vier – Grassi war zur Filmpremiere

Normalerweise bin ich ja eher der Konzertbesucher, dank TIK Online hatte ich aber am Freitag die Gelegenheit eine Filmpremiere zu besuchen. Die Macher von “Ich bin Nummer Vier” hatten sich nämlich gegen eine normale Filmpremiere entschieden und dafür eine Premiere für Fans auf die Beine gestellt. Die Karten dafür konnte man jedoch nicht kaufen, sondern bei diversen Webseiten gewinnen. Ich hatte es beim Gewinnspiel von TIK Online probiert und hatte Glück. Beim Quiz zum Film hatte ich einen der vorderen Plätze belegt und konnte mich über zwei Tickets freuen.
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Christina Stürmer rockte den Postbahnhof

Nach langen 6 1/2 Monaten war ich gestern endlich mal wieder bei einem Konzert von Christina Stürmer. Diesmal war sie im Berliner Postbahnhof zu Gast und lieferte gemeinsam mit ihrer Band vor ausverkauftem Haus eine fantastische Show ab. Es gab in 1 3/4 Stunden eine gute Mischung aus allen Alben zu hören und auch die Balance zwischen Balladen und rockigen Nummern war sehr gut gelungen. Der Schritt zurück in die kleineren Hallen war eine sehr gute Idee, die Stimmung war einfach nur klasse. Und gerade die Nähe zur Bühne und die bessere Stimmung machen ja kleinere Clubs aus. Der Name der “Nah dran Tour” ist also Programm.

Ich hatte einen sehr guten Platz in der zweiten Reihe und vor mir standen nur relativ kleine Leute, hab also perfekt gesehen. Deswegen sind auch ein paar recht gute Fotos entstanden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Eine kleine Auswahl gibt es hier, wer mehr sehen will, sollte einen Blick ins Facebook-Fotoalbum werfen.

Für mich war es jetzt das achte Christina Stürmer Konzert in 1 1/2 Jahren und ich bin mir sicher, dass noch eine ganze Menge dazukommen. Es ist immer wieder schön und langweilig wird es mir sicher nie. Ich freu mich jetzt schon auf das Konzert am Mittwoch in Wien, wollte ja schon immer mal zu einem Abschlusskonzert einer Tour von Christina gehen. Und im Frühjahr geht es dann wahrscheinlich zu den Konzerten in Potsdam, Dresden und Wien. Damit hätte ich dann innerhalb von zwei Jahren das Dutzend voll und aufgeholt was ich an Konzerten in den ersten Jahren verpasst habe. Denn die ersten drei Deutschland-Touren sind ja mir ja leider komplett entgangen. Das passiert mir sicher nicht mehr, mindestens zwei Konzerte pro Tour sind Pflicht. :)

Sebastian Vettel – Ehrenrunde in Berlin

Vor nicht mal ganz zwei Wochen freute sich Deutschland über seinen neuen Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel. Und heute machte er auf seiner Feiertour nun Station in Berlin, ein Ereignis das ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Und so habe ich mich gemeinsam mit meinem Vater um 9 Uhr auf den Weg nach Berlin gemacht, um zum Brandenburger Tor zu gehen. Dort sollte die große Party nämlich steigen. So gegen 11 Uhr waren wir da und ich konnte einen relativ guten Platz finden, auf dem sich mit gutem Blick auf Strecke und Videowand die Zeit vertreiben ließ. Um 12 Uhr begann dann das Programm, bei dem Vettel zuerst mit dem Quad die Strecke abfuhr und zahlreiche Autogramme verteilte, um dann schließlich um 12:45 Uhr in sein Weltmeisterauto zu steigen und die Straße des 17. Juni herunterzurasen. Das Publikum war leider ein wenig lahm, was mir in Berlin aber schon häufiger aufgefallen ist. Vielleicht war der eine oder andere durch die Temperaturen um die 0 Grad auch etwas gelähmt. Auf jeden Fall war’s aber trotzdem ein tolles Erlebnis, so aus der Nähe erlebt man einen Formel 1 Boliden ja normalerweise nicht.

Hier noch ein kleines Video und drei Bilder, mehr Bilder gibt wie immer in meinem Facebook-Profil.

Grassi und die seltsame Reise zum Giblahoj

Der Titel klingt doch nach was, oder? Könnte irgendein Fantasyroman oder -film sein, oder irgendwas seltsames aus Japan. Aber nein! Ich will euch nur von meinem gestrigen Besuch beim Killerpilze-Konzert erzählen, denn in der Reise dahin war irgendwie der Wurm drin.

Erst ging es ganz unspektakulär los, hab pünktlich Feierabend gemacht und bin auch problemlos weggekommen. Und bis Berlin lief auch alles prima, nur habe ich dann den Fehler gemacht mich auf die Technik zu verlassen. Ich wollte ja das Auto am Ostbahnhof abstellen (da wollte ich eh was essen) und dann mit der Bahn zum Konzert weiterfahren. Die Idee war im Prinzip auch gut, nur hab ich mich dummerweise auf die Technik verlassen. Eigentlich hätte ich den altbekannten Weg zum Ostbahnhof fahren können, dazu hätte ich kein Navi gebraucht. Und die schlechte Erfahrung von vor ein paar Wochen (mit der gleichen Strecke!) hätte mir noch im Kopf sein müssen, war sie aber nicht. Ich folgte also stur den Anweisungen dieser Frau in dem Navigon und die führte mich direkt in die Hölle. Baustelle, Stau und Wege die ein normaler Mensch NIE fahren würde. Irgendwann war ich dann aber doch am Ostbahnhof, stellte mein Auto in die Tiefgarage und machte mich auf den Weg zum Subway.

Subway ist mein Lieblings-Fast-Food-Restaurant und eigentlich ja auch ganz einfach, aber gestern war alles anders. Kaum war ich im Laden, da beichtete mir der Verkäufer schon einen Defekt der Sandwichtoastmaschine. Sandwich toasten war also nicht drin, aber er bot mir an, das Fleisch samt Käse zumindest aufzuwärmen. Dann ging es an die Saucenauswahl und wie immer wollte ich die Southwest Sauce, nur gibts die nicht mehr! Hallo?!? Was soll das? Das war die beste Sauce überhaupt! Irgendwie ist es wohl nur zeitweise, aber es nervt trotzdem. Und wie sollte es anders sein, auch beim bezahlen lief’s nicht normal. Hatte nur einen 20 Euro Schein, der Subway jedoch keinen einzigen Schein mehr. Deswegen gab es einen Stapel 2 Euro Münzen für mich, sehr schön wenn man so viel Kleingeld in der Geldbörse hat.

Mit S- und U-Bahn gings dann zur Konzertlocation (SO36), die schon mit ein paar Leuten gefüllt war. Dort kamen dann zwei völlig fremde Konzertbesucherinnen auf mich zu und warfen mir die Worte “Bist du DER Grassi?” an den Kopf. Ähm? Hä? Wenn mich die Band erkennt, ok. Aber Fans?!? Ich sollte wirklich weniger bei Twitter schreiben, zumindest was die Killerpilze angeht. Da kann man ja direkt Angst bekommen! Irgendwann stehen sie vor meiner Tür, lauern mir im Dunkeln auf und schreiben mir seltsame Briefe. ;)

Das Konzert war dann sehr gut und insofern hatte sich die Fahrt schon gelohnt. Es gab diesmal auch ein paar ältere Songs zu hören und dazu ein sehr interessantes Medley relativ aktueller Charthits. Das Publikum war guter Stimmung, die Band auch und ich hatte meinen Spaß. Nach dem Konzert gab es dann noch Autogramme für alle und ich hab noch kurz mit dem Giblahoj gesprochen und ein Foto gemacht (zu dem komme ich gleich noch). Für alle die jetzt beim Wort “Giblahoj” ins Grübeln kommen, hab ich die Erklärung parat. Jo Halbig ist bei den Killerpilzen für Gitarre und Gesang zuständig und umgedreht gelesen ergibt sein Name was? Genau! Giblahoj! Sein Twitterprofil findet ihr übrigens hier.

Und jetzt kommen wir noch zum Foto. Es ist mein einziges Foto des Abends. Ich wollte eigentlich schnell los, musste ja früh wieder raus, und da hab ich mit dem Jo halt auf die Schnelle ein Bild gemacht. Wir sehen beide irgendwie ziemlich müde und kaputt aus und damit ist es ein perfekter Abschluss für diesen doch seltsamen, aber sehr schönen Abend. Die Heimfahrt war nämlich total unspektakulär. :)

Giblahoj und ich
Giblahoj und ich

Stefanie Heinzmann im Postbahnhof Berlin

Eigentlich sollte das Stefanie Heinzmann Konzert im Postbahnhof ja schon am 17. Januar, also vor mehr als drei Monaten, stattfinden. Allerdings kam es durch ihre Stimmband-OP zu einer Verschiebung. Nun war es also soweit und ich bin eben aus Berlin zurückgekommen. Hier also nun meine Meinung zum Konzert.

Ich muss vorweg sagen, dass ich ihr Album in den letzten Wochen kaum gehört habe, ich war also nicht besonders gut vorbereitet. Bevor Stefanie auf die Bühne kam, war erstmal Christian Durstewitz dran. War ganz nett, allerdings nicht weltbewegend (ich war auch schon bei USFO kein Fan von ihm). Er war halt nur allein auf der Bühne, sowas muss man auch erstmal rüberbringen. Um kurz nach halb neun legte dann Stefanie los und brachte gleich recht gute Stimmung in den Saal. Die begleitende Band “Fonky Fonks” war richtig klasse, da konnte man gar nicht anders als sich zu bewegen. Und auch die Mischung an Songs war gut verteilt mit Songs aus beiden Alben und Covern. Stefanies Stimme ist sowieso über jeden Zweifel erhaben, sie hat das Raab-Casting ja nicht ohne Grund gewonnen.

Ich hatte wirklich Spaß, aber so 100%ig ist der Funke nicht übergesprungen. Ich fand auch, dass sie recht viel geredet hat, irgendwie wirkte das manchmal etwas programmfüllend. Zusammenfassend lässt sich jedenfalls sagen, dass es ein schönes Konzert war, ich aber jetzt nicht unbedingt mehrmals pro Jahr hin muss. Bei der nächsten Tour bin ich aber wohl wieder dabei.

Interessant war übrigens der Auflauf von “Prominenten” bei dem Konzert. Neben mir stand die ganze Zeit ein kleiner schwarzhaariger Typ mit Basecap und ich habe die ganze Zeit gegrübelt wer das ist. Ich dachte mir immer er würde aussehen wie Marc Terenzi, und er war es auch wirklich. Auch ein paar andere Zuschauer kamen mir irgendwie bekannt vor, mit Namen kann ich euch da aber nicht dienen. Der Terenzi sah jedenfalls nicht nach dem Frauenschwarm aus der er eigentlich sein soll, eher unscheinbar und ein rein gar nicht außergewöhnlich. :)

Update: Warum werde ich jetzt in E-Mails von Stefanie-Fans blöd angemacht? Ich hab doch gar nicht geschrieben, dass es schlecht war! ^^