Hansa

Aus und vorbei – Hansa abgestiegen

Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen. Die Relegationsspiele gegen Ingolstadt waren ein Spiegelbild der Saison, es fehlte einfach an Toren. Aus dem Spiel heraus trifft keiner der Hansa-Spieler und wenn dann noch die Freistöße und Ecken schwach sind, dann bekommt man den Ball nicht ins Tor. Und so geht es am Ende verdient in Liga 3.

Jetzt wird es für Hansa richtig schwer. Die Mannschaft wird auseinanderbrechen, denn nur 8 von 27 Spielern haben einen Vertrag für die dritte Liga. Und außerdem schrumpft der Etat auf weniger als die Hälfte, wobei noch nicht mal klar ist ob man die Lizenzauflagen überhaupt erfüllen kann.

Ich hoffe nur, dass im Vorstand und Aufsichtsrat als Folge des Abstiegs kräftig ausgemistet wird. Bei vielen Entscheidungen in dieser Saison konnte man ja nur den Kopf schütteln. Hansa braucht in der Führungsebene Leute mit Sinn und Verstand die für den Verein alles geben. Wenn diese Leute sich finden und eine Chance bekommen, dann kann es auch wieder aufwärts gehen.

Ich bleibe Hansa treu und hoffe auf eine baldige Rückkehr in die zweite Liga.

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Hansa – Ohne Fans nach Ingolstadt

Nach den Krawallen beim Spiel gegen Düsseldorf wurde heute bereits die Strafe gegen Hansa Rostock ausgesprochen. Der Verein muss am Freitag in Ingolstadt ohne eigene Fans auskommen, der Gästeblock bleibt leer. Außerdem muss Hansa Ingolstadt die ausbleibenden Einnahmen ersetzen und zusätzlich 35.000 Euro Strafe zahlen.

Ich denke Hansa ist mit einem blauen Auge davongekommen, die Strafe hätte durchaus deutlich höher ausfallen können. Ein Geisterspiel im eigenen Stadion wäre wegen der Schwere der Krawalle und der Vorgeschichte durchaus möglich gewesen. Allerdings wird es in Ingolstadt ohne die eigenen Fans natürlich schwerer als es sowieso schon ist. Ich hoffe mal die Mannschaft schafft es trotzdem das Spiel für sich zu entscheiden, Hansa darf einfach nicht in die dritte Liga absteigen.

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Hansa und die "Fans"

Heute hat eine grauenhafte Saison für Hansa ihren traurigen Höhepunkt erlebt. Gegen Düsseldorf hätte ein Sieg den Klassenerhalt bedeutet, denn Frankfurt erreichte gegen Koblenz nur ein 1:1. Hansa verlor das Spiel, die “Fans” von Hansa ließen das Ergebnis aber zur Randnotiz verkommen.

Bereits vor dem Spiel gab es in Düsseldorf Randale und Festnahmen, leider wurden dabei nicht alle Idioten weggefangen. Bereits nach fünf Minuten musste das Spiel wegen Feuerwerkskörpern abgebrochen werden, sogar Hansa-Keeper Walke wurde getroffen und erst nach 20 Minuten Unterbrechung ging es weiter. Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit ging es wieder los, erneut flogen Feuerwerkskörper, diesmal wurde der Schiedsrichterassistent getroffen. Wieder gab es eine Unterbrechung und das Spiel stand vor dem Abbruch. Schiri Stark entschied sich aber das Spiel fortzuführen, musste aber nach wenigen Minuten doch abbrechen, denn erneut flog ein Feuerwerkskörper auf’s Spielfeld.

Ob das Spiel jetzt als Abbruch gewertet wird oder nicht ist nicht klar. Spielt aber eigentlich auch gar keine Rolle. Es wird auf jeden Fall eine saftige Strafe gegen den Verein geben und sowas verbessert Hansas schlechte Finanzlage sicherlich nicht. Außerdem wirkt sich sowas auch negativ auf die Mannschaft aus, ohne die Randale hätte das Spiel möglicherweise einen anderen Verlauf genommen.

Es ist einfach nur traurig was diese Idioten immer wieder an Schaden anrichten. Das Bild des Vereins und seiner Fans ist dadurch extrem schlecht, dabei beschränkt sich dieser Irrsinn nur auf einige Idioten, die Mehrzahl der Fans ist ja friedlich. Und diese Fans, mich eingeschlossen, schämen sich für diese Idioten. In diesem Zusammenhang bin ich dann auch eindeutig für Stadionverbote, denn diese Leute haben in Stadien nichts zu suchen. Heute wurde mehrfach die Gesundheit von Sicherheitskräften, Spielern, Fans und Schiedsrichtergespann gefährdet. Sowas ich einfach nicht zu dulden.

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Kompliment ans Hansa – Ein Zeichen für Fanrechte

Am Sonntag spielt Hansa Rostock in Hamburg gegen St. Pauli. Im Vorfeld des Spiels hatte sich St. Pauli mit der Polizei darauf geeinigt, nur 500 personalisierte Karten an Hansa Rostock zu vergeben, obwohl im Vorfeld die Vergabe von 1400 Karten angestrebt wurde. Die Reduzierung auf 500 Karten war sogar bei den St. Pauli Fans auf Widerstand gestoßen. Heute gab Hansa Rostock in einer Presseerklärung die Reaktion darauf bekannt und ich muss dem Verein ein Kompliment aussprechen. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Nach dem finalen Gespräch mit Fanvertretern hat der Fußball-Zweitligist F.C. Hansa Rostock folgende Entscheidung bezüglich der Kartenvergabe für das St.-Pauli-Spiel an diesem Sonntag in Hamburg getroffen.

Der F.C. Hansa Rostock wird die 500 personalisierten Sitzplatzkarten nicht in den Verkauf geben.

Vielmehr wird der F.C. Hansa Rostock sieben Personen – die Rostocker Zahl– nach Hamburg schicken, um für den Erhalt von Fanrechten im Rostocker Zuschauerblock zu demonstrieren. Es ist geplant, dass diese Personen große Plakate und Transparente auslegen werden und mit Anpfiff der Partie den Block verlassen, so dass der Rostocker Zuschauerbereich komplett leer bleiben wird.

Warum hat sich der F.C. Hansa so entschieden?

Der F.C. Hansa hat bei den Vorgesprächen mit dem FC St. Pauli immer deutlich gemacht, dass der Verein ein Karten-Kontingent von 1400 Tickets (Steh- und Sitzplatz) anstrebt. Zudem demonstrierte der Verein, wie durch einen Kartenverkauf an Mitglieder und Dauerkartenbesitzer sowie einer organisierten An- und Abreise versucht wird, Konflikte im und außerhalb des Stadions zu verhindern.

Der F.C. Hansa hat somit alles in seiner Macht stehende unternommen, um für einen friedlichen Ablauf zu sorgen.

Dem F.C. Hansa Rostock war bewusst, dass die Nachfrage das Angebot – selbst bei 1400 Karten – übersteigt. Die nun durch die Polizei verfügten 500 personalisierten Sitzplatz-Karten sind für den F.C. Hansa nicht hinnehmbar. Eine gerechte Verteilung ist nicht möglich.

Der F.C. Hansa Rostock verschließt seine Augen auch nicht davor, dass es in der Vergangenheit bei Spielen gegen den FC St. Pauli zu Vorfällen von beiden Seiten gekommen ist und diese auch bei dieser Partie nicht auszuschließen sind. Diese könnten einen materiellen Schaden (Strafen) nach sich ziehen, der die Existenz des Vereins gefährdet. Ein eventuelles Geisterspiel in Rostock wäre der finanzielle Kollaps für den F.C. Hansa Rostock.

Auch vor diesem Hintergrund muss der Verein sich selbst schützen. Und dabei muss der Verein auch den Unmut der Fans in Kauf nehmen, die friedlich ihre Mannschaft in Hamburg unterstützen wollten.

Fakt ist, dass der Fußball und seine Vereine vor einem riesigen Problem stehen. Und das ist deutschlandweit verbreitet. Ob man die Gewalt beim Fußball mit Kartensanktionen in den Griff bekommt, scheint für den F.C. Hansa Rostock jedoch fraglich.

Vielmehr brauchen wir eine deutschlandweite Diskussion mit allen Beteiligten (Verein, Fans, Polizei). Credo: Kommunikation statt Konfrontation – und dabei müssen alle Seiten ihre verhärteten Fronten auflösen. Wir alle dürfen es nicht zulassen, dass sich die Spirale von Gewalt und Repressionen immer weiter dreht. Das wäre der Untergang für den Fußball.

Der F.C. Hansa Rostock bittet alle Hansa-Fans, am Sonntag nicht nach Hamburg zu fahren.

Ich hoffe sehr, dass sich die Hansa-Fans an diese Bitte halten und auf die Fahrt nach Hamburg verzichten. Und vor allem hoffe ich auf ein ruhiges Spiel und ruhige Stunden um das Spiel herum. Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen und man kann nur hoffen, dass nicht ein paar Idioten diese Idee kaputtmachen.

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