Kate Nash in Dresden – Gut aber nicht überwältigend

Gestern war ich also nun beim Kate Nash Konzert in Dresden. Meine Erwartungen waren recht hoch und ich habe mich seit Wochen auf das Konzert gefreut. Im Alten Schlachthof war’s mal wieder unerträglich warm, die ersten Zuschauer hat’s schon bei der Vorband aus den Latschen gehauen. Es muss dringend was getan werden, gerade weil der Schlachthof ja Standardlocation für Konzerte dieser Größe ist.

Einlass war um 19 Uhr, um 20:15 Uhr kam die Vorband “Sister Lovers” und um 21:15 Uhr dann endlich Kate Nash auf die Bühne. Ihr Outfit lag irgendwo zwischen mutig und trashig, passte dadurch aber eigentlich recht gut. Das Konzert bestand hauptsächlich aus Songs vom neuen Album “My Best Friend Is You“, was ja aber bei einer Tour zum Album auch zu erwarten war. Der Ton hätte besser sein können, vor allem das Schlagzeug war deutlich zu laut. Kates Keyboard hat man nahezu gar nicht gehört und sie musste teilweise auch kämpfen damit ihre Stimme laut genug zu hören war. Leider wirkte Kate auf mich auch irgendwie lustlos, so richtig mitreißen konnte sie mich nicht. Jetzt könnte man sagen, dass das eher lahme Publikum die Schuld daran trägt, allerdings beruht sowas ja auch immer auf Gegenseitigkeit. Und auch ihre verrückte Art wirkte auf mich gestern irgendwie aufgesetzt. Einer Jennifer Rostock zum Beispiel merkt man ihre Vollmeise an und nimmt sie ihr zu 100% ab, bei Kate Nash kam es mir eher so vor, als wollte sie unbedingt so wirken als wäre sie durchgeknallt. Das ganze Konzert wirkte irgendwie husch-husch runtergespielt.

Insgesamt war das Konzert aber trotzdem nicht schlecht und immerhin waren meine Lieblingssongs alle dabei. Mein Favorit war “I Hate Seagulls”, der Song ist auch schon auf dem Album einer meiner Lieblingstitel. Es hat mir also gut gefallen, ich muss es aber nicht unbedingt nochmal haben. Denn Spaß hat es zwar gemacht, aber umgehauen hat es mich nicht. Wenn ich eine Schulnote geben müsste, wäre es eine 3+.

Schade Kate!

Kate Nash
Kate Nash

Christina rockte den ÖKT 2010

Da bin ich wieder, das war ne wilde Tour! Ich war 38 Stunden von daheim weg, bin davon 21 Stunden Zug gefahren und eine Stunde von den restlichen 17 war ich beim Christina Stürmer Konzert auf dem ökumenischen Kirchentag. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Das Konzert war einfach fantastisch und ich wäre auch noch doppelt so lange Zug gefahren dafür. :)

Christina und Band waren total gut gelaunt und das Publikum war richtig klasse drauf. Sowas wirkt sich dann natürlich positiv auf das Konzert aus, es hat einfach richtig viel Spaß gemacht. Und nachdem ich ja ganze acht Monate nicht bei einem Konzert von Christina war, hab ich jetzt wieder richtig Lust drauf bekommen. Ich muss also mal sehen wann ich das nächste Mal eine Möglichkeit dazu habe. Christina ist live einfach großartig und ich muss sie deswegen dieses Jahr nochmal sehen.

Aber nicht nur das Konzert war klasse, sondern auch die Fahrt von Amberg nach München und zurück. Denn ich war ja nicht alleine auf dem ÖKT, sondern hab mich mit Antonia und Pam getroffen und wir sind gemeinsam hingefahren. Waren wirklich lustige 7 Stunden im Zug, ich hab vor allem auf der Rückfahrt herzhaft gelacht. Dabei waren wir wirklich extrem müde, vor allem ich war ja seit Ewigkeiten auf den Beinen. Aber Spaß hält wach, deswegen waren wir in Amberg nach der Rückfahrt sogar noch im Pub. :)

Grassi fährt zu Kate Nash!

So langsam könnte ich da eine eigene Kategorie draus machen, hm? “Grassi fährt zu….” :D

Da bin ich doch heute zufällig über die Ankündigung zum neuen Kate Nash Album “My Best Friend Is You” gestolpert, das am Freitag bei uns erscheint. Und zu einem Album gehört natürlich auch eine Tour und die führt sie am 27. Mai auch nach Dresden. Und da man bei 23 Euro Kartenpreis nicht viel falsch machen kann (schon gar nicht wo es hier um Kate Nash geht!) habe ich mir heute direkt ein Ticket gekauft. Am Freitag kaufe ich dann natürlich auch noch das Album und freue mich jetzt schon auf das Konzert in einem Monat. Jetzt ist der Mai doch nicht mehr so konzertfrei wie ursprünglich gedacht. Denn neben Kate Nash gibt es ja auch noch das Christina Stürmer Konzert am 14.5. Mehr wird es jetzt dann aber wirklich nicht mehr, die zwei Konzerte reichen mir. Vor allem weil es für mich zwei wirkliche Highlights sind.

Ich hab hier dann auch noch das Video zur aktuellen Single “Do Wah Doo” für euch, beim Klick darauf öffnet es sich in einem eigenen Fenster:

Ich finde der Song macht einen wirklich sehr guten Eindruck und was ich vom Album bisher so gehört habe auch. Ich mag ja Musik von der Insel und da Lily Allen im Moment kein weiteres Album plant, freue ich mich über Kate Nashs neues Album umso mehr.

Votinghilfe für Planet Emily

Heute muss ich mich mal mit einer Bitte an meine Blogleser wenden. Am 30. und 31. Juli findet das “Rocken am Brocken” Festival statt. Dabei werden nicht nur bekannte Künstler auftreten, sondern es werden über ein Voting auch Künstler aus der Region bestimmt. Und da Planet Emily aus der Region sind, nehmen auch sie am Voting teil. Und genau da kommt ihr ins Spiel. Über diesen Link könnt ihr für Planet Emily voten und ich möchte euch bitten, das auch zahlreich zu tun. Das Voting läuft noch bis Ende Mai, genug Zeit also um sie ganz nach vorn zu bringen.

Planet Emily
Planet Emily

Grassi fährt zum Kirchentag

Es klingt ungewöhnlich, aber es stimmt! Ich werde am 14. Mai zum ökumenischen Kirchentag nach München fahren! Jetzt muss ich aber zugeben, dass ich nur hinfahre weil Christina Stürmer dort auftreten wird. Die Gelegenheit kann ich mir einfach nicht entgehen lassen, das letzte Konzert ist ja schon mehr als sieben Monate her! Damals hatte ich sie ja getroffen und dieses durchaus gelungene Foto mit ihr gemacht:

Christina Stürmer und ich
Christina und ich

Heute hat mir nun Antonia von dem Auftritt beim Kirchentag geschrieben und mir angeboten bei ihr zu übernachten. Da konnte ich natürlich gar nicht nein sagen! Und deswegen gehts am 14.5. mit dem Zug nach Amberg zu Antonia und von da mit dem Auto nach München. Nach dem Konzert dann zurück nach Amberg, bei Antonia übernachten und gegen Mittag gehts wieder in den Zug nach Senftenberg. Das wird sicher ein total schönes und lustiges Wochenende. Gibt ja schließlich gleich zwei erfreuliche Sachen gleichzeitig: Ich sehe Antonia endlich mal wieder und es geht endlich mal wieder zu einem Konzert von Christina. Und damit gibt es im Mai jetzt doch ein Konzert, bisher war der Mai ja konzertfrei. Wer wissen möchte zu welchen Konzerten es mich in den nächsten Monaten so zieht, kann übrigens immer ganz aktuell hier nachsehen.

Ich bin Antonia jedenfalls total dankbar, ohne sie müsste ich auf das Konzert verzichten. Also: Danke, danke, danke! Dafür wirst du extra fest geknuddelt wenn ich nach Amberg komme, also mach dich auf was gefasst! ;D

Liveplugs – Balsam für die Ohren

Normalerweise will ich in meinem Blog keine Werbung für irgendwelche Produkte machen, aber in passenden Fällen werde ich Ausnahmen machen. So ein Fall sind die Liveplugs, aber fangen wir erstmal weiter vorne an.

Wie ihr sicher wisst, gehe ich ja gerne und häufig zu Konzerten. Wenn möglich bin ich in einer der ersten Reihen dabei und da ist es nunmal recht laut. Lange gabs da auch keine großen Probleme, aber nach dem P!nk Konzert im Dezember bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen. Denn nach dem Konzert hab ich meine Ohren doch deutlich gespürt und bin deshalb auf die Suche nach Abhilfe gegangen. So normale gelbe Ohrenstöpsel kamen nicht in Frage, die verderben den Sound komplett. Auch Luxusstöpsel für unglaubliche Geldbeträge waren nix, es musste doch was vernünftiges zu einem fairen Preis geben.

Mehr oder weniger durch Zufall bin ich dann über die Seite der Liveplugs gestolpert und die Werbesprüche weckten mein Interesse. Da wurde Schutz für die Ohren bei vollem Musikerlebnis versprochen. Und zwar zu einem Preis von unter 20 Euro! Nun verspricht ja die Werbung viel und ich war doch recht skeptisch. Inzwischen habe ich die Stöpsel bei Kelly Clarkson, Herbstrock und Jennifer Rostock getestet und bin begeistert! Es ist wirklich so wie in der Werbung versprochen! Der Pegel wird einfach ein Stück gesenkt und teilweise klingt es dadurch sogar besser als ohne Stöpsel, schlechter klang es bei keinem Konzert! Und der riesengroße Unterschied ist, dass man nach dem Konzert den Ohren überhaupt nix anmerkt. Es ist als wäre man nicht bei einem Konzert gewesen! Ich werde in Zukunft die Stöpsel jedenfalls immer bei mir haben wenn es zu einem Konzert geht, denn meine Ohren brauche ich schließlich noch einige Jahre. Und da man bei unter 20 Euro auch nicht viel falsch machen kann, empfehle ich euch die Stöpsel mal zu testen. Mehr Infos gibts auf Liveplugs.com.

Ich bekomme übrigens nix für diesen Artikel, ich mein es wirklich ernst. :D